Mittwoch, 29. Oktober 2014 | 21 Kommentare

Vom träumen und sich trauen...

Vor etwas mehr als einem Jahr, als ich auf einem Wedding Photography Workshop ein Brautpaar vor der Kamera hatte, wurde in mir ein kleiner Gedanke wach. Diese Verliebtheit, das laute Lachen, das Leben vor meiner Linse – abends war ich randvoll mit Glück! Was wäre denn, wenn ich nicht nur Essen ablichten würde? Was wäre, wenn ich mir Menschen vor die Kamera hole? Aber nein! Ich bin keine Fotografin, ich habe das nicht gelernt. Alles, was ich kann, habe ich mir selbst beigebracht. Ich kann mich nicht als Fotografin selbstständig machen. Dafür bin ich zu perfektionistisch. Gedanke beiseite geschoben! Aber so ganz losgelassen hat er mich nicht. Im Gegenteil. Mein Traum wurde immer größer und größer. Ich fotografierte Freundinnen, Verwandte, den Liebsten. Nach und nach wechselten die Leute, die ich vor der Kamera hatte, ihre Facebook-Profilbilder aus. Sie nutzen die Fotos, die ich von ihnen gemacht habe und ein Blick auf meine Facebook-Freundesliste brachte mich zum strahlen. Ich freute mich jedes Mal unglaublich, wenn ich die Fotos übergab und meine Models glücklich damit waren. Und dann zeigte ich euch in der letzten Woche das Shooting im Rapsfeld. Ich möchte ehrlich sein, ich habe mir eine Reaktion erhofft, die mir die Entscheidung leichter macht, endlich ein eigenes Fotografie-Business zu gründen oder es sein zu lassen. Und eure Reaktionen haben mich umgehauen! Ich hatte direkt ein paar Anfragen im Postfach und mein Herz pocherte ununterbrochen bis zum Hals. Dann ging alles ganz schnell! Seit Samstag gibt es nun Nadine Burck Fotografie. Ich nahm all meinen Mut zusammen und traute mich! Auch dank euch! Für mehr Leben und Liebe vor meiner Linse!

Mittwoch, 22. Oktober 2014 | 11 Kommentare

Shooting im Rapsfeld



Im Normalfall habe ich ja sehr geduldige Models vor der Linse. Essen liegt einfach nur da, bewegt sich nicht und beschwert sich danach auch nicht, dass es sich auf den Fotos nicht gefällt. Sehr sehr dankbare Models also. Es fühlt sich auch nicht unwohl, wenn ich mit dem schwarzen Ungetüm (ich meine die Kamera, ist klar, oder?) vor dem Gesicht sehr sehr nahe komme um eine Nahaufnahme zu machen. Und der allergrößte Vorteil? Einzig und alleine ich entscheide in dem Fall, ob ich das Foto gut finde oder nicht. Wenn man quicklebendige Menschen vor der Kamera hat, ist das schon etwas schwieriger... Erstens: sie bewegen sich. Zweitens und fast noch schlimmer: sie haben eine eigene Meinung. Da hast du ggf. den perfekten Bildausschnitt, die Schärfe ist großartig und das Foto, das du gerade gemacht hast, findest du grandios. Und dann kommt vom Model ein "Hhhhhmm, da gucke ich aber komisch". Ihr seht schon: da eine gute Mischung hinzubekommen, ist also gar nicht so leicht! Aber manchmal juckt es mich trotzdem in den Fingern. Manchmal hole ich mir Menschen vor die Kamera. Auch wenn ich super angespannt bin, bis zu dem Moment, in dem ich die bearbeiteten Fotos übergebe und (hoffentlich positive) Rückmeldung bekommen habe. Und neben all den Nachteilen, die Menschen gegenüber Essen haben, gibt es doch einige entscheidende Vorteile. Das Leben! Das Glitzern in den Augen! Das laute Lachen! Und bei Paaren die Verliebtheit – die Möglichkeit, ein Stück Glück einzufangen und auf dem Foto für die Ewigkeit zu konservieren... Unbezahlbar! Die Beiden waren übrigens großartig vor der Kamera! Fast so leicht zu fotografieren, wie meine essbaren Models.    

Dienstag, 21. Oktober 2014 | 17 Kommentare

Waldfruchtsenf + Etiketten-Freebie


Käse und Früchte. Absolutes Dreamteam und eine meiner größten kulinarischen Liebeleien. Man könnte fast davon sprechen, dass der Blogname genau dafür steht: Nadine + Käse + Früchte = Dreierlei Liebelei. Keine Käseplatte ist sicher vor mir und keine Käseplatte ist komplett, wenn nicht wenigstens eine fruchtige Komponente darauf zu finden ist. Für mich am allerliebsten in süßer Senfform. Aus Feigen, Birnen, Aprikosen, Orangen, Quitten, Heidelbeeren oder Waldfrüchten – ich mag sie alle und zwar am liebsten selbstgemacht.

Freitag, 17. Oktober 2014 | 12 Kommentare

Moodboard {Esszimmer}


Wie erwachsen das klingt. Esszimmer. Ein ganzes Zimmer, das nur dazu dient, sein Essen zu sich zu nehmen. Bei uns also quasi der Hobbyraum. Ich kann die unzähligen Stunden, die wir mit Freunden und der Familie darin verbringen werden, kaum abwarten. Ich kann es nicht abwarten, das erste Mal ein Feuer im Kachelofen zu machen, der zusammen mit einem kleinen Stück Trennwand die Mitte zwischen Ess- und Wohnzimmer bildet. Deshalb auch das Brennholz im Moodboard. Wenn sich ein geeignetes Plätzchen dafür findet, möchte ich nämlich in der kalten Jahreszeit definitiv dekoratives Hütten-Feeling ins Haus holen und das Brennholz in der Nähe des Ofens lagern. 

Dienstag, 14. Oktober 2014 | 14 Kommentare

Hochzeitspapeterie


Ich liebe Hochzeiten! Schade eigentlich, dass ich bisher nur auf meiner eigenen und einer einzigen anderen war. Unsere Freunde kommen bisher einfach nicht so richtig in die Gänge – ich tanzte also auch in diesem Jahr wieder auf keiner Hochzeit... Aus diesem Grund liebe ich die Portfolios von Hochzeitsfotografen. Hier kann ich auf jeder gezeigten Hochzeit ein bisschen dabei sein. Genieße die Details, die schönen Blumen, die Verliebtheit des Brautpaars. Wie kann man da denn nicht hin und weg sein? Und noch ein bisschen mehr freue ich mich über Fotos von Hochzeiten, für die ich die Papeterie gestalten durfte – drei davon möchte ich euch heute zeigen. Dafür wurden mir die Bilder von Theresa Povilonis zur Verfügung gestellt, mit der ich sehr sehr gerne zusammenarbeite und die ich insgeheim ein ganz kleines bisschen darum beneide, dass sie live dabei sein kann...

Dienstag, 7. Oktober 2014 | 12 Kommentare

Moodboard {Neue Küche}


Es wird langsam ernst. Heute in einem Monat stehen wir wahrscheinlich in unserer neuen Wohnung und verlegen entweder gerade Böden oder streichen Wände und die Holzdecken. Seit ich über unseren Umzug gebloggt habe, überwiegt tatsächlich die Freude und die Angst vor der Veränderung wird immer kleiner. So wirklich motiviert, schon mal mit der Karton-Packerei anzufangen, bin ich allerdings nicht – da plane ich doch lieber unsere neue Küche und erstelle ein Moodboard nach dem anderen... Macht ja auch viel mehr Spaß! Nachdem ich zeitweise jede freie Minute mein Kitchen-Board auf Pinterest gefüllt habe, war schnell klar, in welche Richtung es gehen soll. Es bleibt bei einer IKEA-Küche mit weißen Hochglanzfronten – mit unserer sind wir schließlich seit über fünf Jahren sehr zufrieden. Einzige Änderung: wir bekommen eine Echtholz-Arbeitsplatte in Eiche und weiße, halbhohe Metro-Fliesen.